Haartransplantation für Männer: Eigenhaartransplantation mit Haarverpflanzung

Haartransplatation für Männer gegen Haarausfall und dünner werdendes Haar

Geheimratsecken, kahle Stellen am Hinterkopf oder immer dünner werdendes Haupthaar: bei vielen Formen des Haarausfalls kann nur eine Haartransplantation Abhilfe schaffen. Leiden Sie auch darunter? Dann teilen Sie dieses Schicksal mit etwa 80 Prozent der Männer und 50 Prozent der Frauen. Jeden dritten Mann trifft es sogar schon unter unter dreißig. Eine Haartransplantation kann bei Männern ebenso wie bei Frauen helfen.

Die häufigste Ursache für lichtes Haar und kahle Stellen am Kopf: Hormonell bedingter Haarausfall (Fachbegriff: androgenetische Alopezie). Die Haarwurzeln reagieren empfindlich auf das männliche Hormon Testosteron, dagegen helfen leider auch keine noch so teuren Zaubermittelchen. Einzig eine Haartransplantation kann dauerhaften Erfolg bei hormonell bedingtem Haarausfall bringen. Bei Männern äußert sich der Haarausfall meist in Form einer hohen Stirn, Geheimratsecken oder Kahlheit am Oberkopf. Frauen hingegen leiden eher unter zunehmenden Haarausfall über den gesamten oberen und vorderen Kopf verteilt.

Wie funktioniert eine Haartransplantation?

Menschliche Haare wachsen in natürlichen Bündelungen, die ein bis fünf Haare beinhalten – sogenannte follikuläre Einheiten, die bei der Haartransplantation verpflanzt werden. Daher sprechen wir auch von einer Eigenhaartransplantation oder einer Haarverpflanzung. Beim erblich bedingten Haarausfall reagieren die Follikel zunehmend empfindlich auf das im Blut vorhandene Testosteron (übrigens auch bei Frauen). Nur im Bereich des Haarkranzes sind die Follikel meist dauerhaft immun gegen diesen Prozess. Daher werden bei der Haartransplantation die Haarwurzeln aus Ihrem Hinterkopf verwendet und versetzt. Da die Haare immer vom Patienten selbst stammen, heißt diese OP Methode auch „Eigenhaartransplantation“.
Dabei ist die minimalinvasive sogenannte FUE Haartransplantation (Follicular Unit Extraction) eine besonders schonende Möglichkeit, um dauerhaft den Haarausfall zu besiegen. Die FUT Haartransplantation (Follicular Unit Transplantation) ist ebenfalls ohne Klinikaufenthalt möglich und erlaubt es, noch mehr Haare zu versetzen. Bei einer ausführlichen Beratung entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen, welche Variante für Sie die richtige Methode für Ihre individuelle Situation ist.
Bei einer Eigenhaartransplantation versetzen wir meist zwischen 1200 bis 3000 sogenannte „Grafts“ (Haarfollikel-Einheiten). Diese Grafts sind später nicht mehr von den anderen Haaren zu unterscheiden, da unsere Experten die Haare gemäß der natürlichen Wuchsrichtung sorgfältig einsetzen. Das Resultat: volles natürliches Haar ohne kahle Stellen!

FUE-Haartransplantation – die minimalinvasive OP Methode gegen Haarausfall

Bei der minimalinvasiven Methode der Haartransplantation FUE entnimmt der Plastische Chirurg mit einer Hohlnadel einzelne Follikelbündel (bestehende aus ein bis drei Haaren) samt dazugehörigen Haarwurzeln. Diese sogenannten Grafts werden zunächst in Nährlösung verlegt, um sie gründlich auf ihre Gesundheit und Verwendbarkeit zu untersuchen. Erst dann werden sie tatsächlich verpflanzt.

Mittels winziger Schnitte schafft der Chirurg mit dem Skalpell für jedes Graft eine Stelle im zu behandelnden Kopfbereich. Dort werden dann sämtliche Grafts eingesetzt. In den folgenden Tagen nach der Haartransplantation wachsen die meisten der Haarwurzeln dort fest – und bleiben dann ein Leben lang. Pro Tag ist mit der FUE Methode so die Verpflanzung von bis zu 2500 Grafts möglich, die meist auch völlig ausreichen, um Ihnen wieder Ihr jugendliches Aussehen und eine volle Haarpracht zurückzugeben. Die Entnahmestellen hinterlassen nur winzige Narben, die später kaum wahrnehmbar sind. Die kleinen Schnittstellen sind so klein, dass sie auch nicht vernäht werden müssen und von alleine verheilen. Die kleine Krusten fallen nach der OP von alleine ab, mögliche Schwellungen gehen in wenigen Tagen zurück.

Die Behandlung zur Haartransplantation mit FUE ist schmerzfrei und Sie können die Praxis im Anschluss sofort wieder verlassen. Pro Quadratzentimeter kahler Kopfhaut brauchen wir circa 25-45 Grafts, um Ihnen ein natürliches Resultat mit vollem Haar zurückzugeben. Meistens überleben meist deutlich mehr als die Hälfte der Follikel den Eingriff und wachsen an der neuen Stelle gut an. Die Methode der FUE-Haartransplantation eignet sich auch für eine Barttransplantation.

Brauchen Sie jedoch besonders viele Haare, um die kahlen Stellen aufzufüllen, gibt es noch eine weitere Variante der Eigenhaartransplantation.

FUT-Haartransplantation – die OP Methode

Bei der Eigenhaartransplantation mit der FUT-Methode entnimmt der Chirurg nicht nur einzelne Haarfollikel, sondern gleich ganze Kopfhautstreifen am Hinterkopf. Selbstverständlich achten wir dabei darauf, diese Streifen an unauffälligen Stellen am Hinterkopf zu entnehmen. Aus diesem einem Streifen können wir mehrere tausend Grafts für die folgende Haartransplantation gewinnen. Trotz der “gesammelten” Entnahme, werden die Grafts auf bei dieser Methode – wie auch bei der FUE-Haartransplantation – an den kahlen Kopfhautstellen eingebracht.

Bei diesem Verfahren bleibt am Hinterkopf durch die Entnahme des Streifens eine einzelne, quer verlaufende Narbe zurück. Sie lässt sich aber durch längeres Haar (ein bis zwei Zentimeter lang) gut verdecken, Auch direkt nach der OP kaschieren die bereits vorhandenen Haare darüber den entstandenen kahlen Streifen ab. So ist es möglich, mehrere Tausend Haarfolikel in einem einzigen Eingriff zu versetzen. Auch diese Behandlung zur Haartransplantation ist schmerzfrei und ambulant möglich.

Während der Behandlung, die einige Stunden dauert, können Sie ganz bequem Musik hören oder lesen. Im Anschluss können Sie sich zu Hause erholen. Mütze oder Kappe helfen in den ersten Tagen nach dem Eingriff, die sichtbaren Anzeichen zu verbergen. Sind Ihre Haare nachgewachsen, ist das Resultat verblüffend natürlich.

Welche Methode der Haartransplantation eignet sich für mich?

Im Rahmen der persönlichen Beratung besprechen wir mit Ihnen, welche Methode der Haartransplantation sich für Sie und Ihre persönlichen Bedürfnisse am besten eignet. Dabei berücksichtigen wir selbstverständlich auch immer das natürliche Wuchsverhalten der entnommenen Haarfollikel um ein möglichst natürliches Ergebnis zu erhalten.

Bei beiden Methoden der Haartransplantation halten die Haarwurzeln in der Regel ein Leben lang. Nur unmittelbar nach dem Eingriff fallen die Haare zunächst wegen des kurzzeitigen Nährstoffmangels während der OP aus. Aber keine Sorge, in den darauffolgenden Wochen wachsen die meisten davon wieder nach. Der Vorteil: diese nachgewachsenen Haare bleiben Ihnen dann dauerhaft als gesunde Haarpracht erhalten. Sie können diese waschen, frisieren und schneiden wie „normales“ Haar – denn es ist ja ihr eigenes! Freuen Sie sich auf Ihr deutlich jugendlicheres und vitaleres Aussehen durch volles Haar ohne kahle Stellen oder Geheimratsecken.

34

Jahre Erfahrung

22500

Erfolgreiche Operationen

61000

Beauty Eingriffe

83500

Glückliche Patienten

Infos zur Haartransplantation

Betäubung
Lokalanästhesie

Klinikaufenthalt
entfällt

Dauer der Behandlung
je nach Bedarf ca. 0,5-1 Tag

Gesellschafts-/Arbeitsfähig
nach ca. 10 Tagen, Sport nach 14 Tagen

Anwendungsgebiete
Dünner werdendes Haar, Geheimratsecken, zurückweichende Haarlinie, dünne oder nicht existente Augenbrauen, Bartauffüllung

Kontradiktionen
Haarausfall wegen Einnahme bestimmter Medikamente oder spezieller Krankheiten

Postoperative Pflege
Für einen dauerhaften Erfolg empfehlen wir die PRP Behandlung regelmäßig durchzuführen. Unmittelbar nach der OP sollte die ersten Tage eine leichte, nicht zu eng sitzende, Kopfbedeckung zum Schutz vor UV Strahlung getragen werden.

Extrem natürliche Resultate

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